Die Angst vor dem Zahnarzt mindern

Die Angst vor dem Zahnarzt mindern

Wer kennt sie nicht, die Angst vor dem Zahnarzt. Viele Menschen auf der Ganzen Welt, kommen um diese Art der Phobie nicht herum. Dabei sieht der Zahnarzt oft weniger furchteinflössend aus, als andere Ärzte. Vielleicht hat es ja damit zu tun, dass wir früher unsere Zähne durchaus noch als Waffe einsetzten und uns damit im Notfall verteidigten. Wenn der Zahnarzt einsetzt und seine Behandlung beginnt, sind wir manchmal ein paar Stunden, aber hin und wieder auch ein paar Tage einfach kampfunfähig. Also demnach auch schutzlos. Außerdem sind Schmerzen in der Kopfgegend und somit auch im Mund immer weniger erträglich, als ein Knochenbruch, oder ähnliches.

Zahnärzte haben da jetzt eine sehr gute Lösung gefunden. Das Lachgas, welches dem Patienten über eine Nasenmaske verabreicht werden kann, bringt ihn in eine sehr entspannte Situation, in der er zwar ansprechbar ist, aber weder seine Angst, noch die oft sehr beunruhigenden Geräusche wahrnimmt. Viele tätigen die Aussage, dass sie lieber sterben möchten, als zum Zahnarzt zu müssen. Mit Lachgas ist eine solche Behandlung jedoch nicht mehr schlimm und kann dazu führen, dass die Angst vor dem Zahnarzt Stück für Stück abgebaut wird.

Patienten mit Angst

Befragt man Patienten, die immer schon unter ihrer Angst vor dem Zahnarzt litten, nach einer solchen Behandlung unter dem Einfluss von Lachgas, werden sie sich alle sehr ähnlich äußern. Sie haben kaum etwas mitbekommen. Es war gar nicht so schlimm wie es anfänglich zu sein schien. Denn so lange der Zahnarzt das Gemisch aus Gas, welches der Patient über die Nasenmaske aufnimmt nicht verändert, bleibt er in diesem Zustand. Erst wenn die Behandlung beendet ist, wird das Lachgas langsam reduziert und der Sauerstoff wieder erhöht. Der Patient selber kann 30 Minuten später sogar wieder Auto fahren und seinen Alltag so bestreiten, wie er es zuvor immer getan hat. Natürlich können je nach Art der Behandlung Schmerzen bleiben, die nimmt auch das Lachgas langfristig nicht weg, dafür jedoch gibt es sehr gute Schmerzmittel, die dem Patienten nach der Sitzung verschrieben werden können.

Die Nasenmaske

Oft geht eine Angst mit einer anderen Hand in Hand. So ist es kaum verwunderlich, dass Menschen mit Angst vor dem Zahnarzt auch Angst vor engen Räumen haben. Da ist es natürlich gut, dass die Maske, über die das Gemisch aus Sauerstoff und Lachgas aufgenommen wird, nicht mehr über Mund und Nase gelegt werden muss, sondern sich lediglich leicht über die Nase stülpen lässt. So hat der Patient zu jeder Zeit noch das Gefühl, dass er frei durch den Mund atmen könnte, wenn er es wollte. Er ist in seiner Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt und bekommt zu jedem Zeitpunkt alles mit. Gerade deshalb mögen viele Patienten die Behandlung unter Lachgas. Natürlich spielt auch die Zeit eine große Rolle, die er dadurch einspart, dass er keine Vollnarkose für sich nutzen muss, für die er später stundenlang unter Beobachtung beim Zahnarzt verweilen muss, um aus dem Dämmerzustand wieder aufzuwachen.

Für Den Zahnarzt hat es den Vorteil, dass er keinen Anästhesisten hinzuziehen muss, sondern die Behandlung alleine und möglichst stressfrei für den Patienten durchführen kann. Denn auch vor Vollnarkosen kann der Patient natürlich eine gewisse Angst haben, da er hier die komplette Kontrolle über sich und seinen Körper aus der Hand legen muss. Auch kann der Zahnarzt ihn zu keiner Zeit etwas fragen, da man unter einer derartigen Narkose natürlich nicht ansprechbar ist. Dies alles entfällt natürlich, denn nach 5 Minuten Lachgas kann die Behandlung bereits erfolgen und fast genauso schnell wird das Gas auch wieder aus dem Körper ausgeatmet.

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